Projekt Familientrauerbegleitung
Der Tod des eigenen Kindes oder Geschwisters lässt die eigene Welt stillstehen. Dabei beginnt der Prozess der Trauer meist lange vor dem eigentlichen Abschied – und sie hat unterschiedliche Gesichter. Pro Pallium will Familien bereits ab dem Zeitpunkt der Diagnose professionell in ihrer Trauer begleiten.
Warum dieses Projekt wichtig ist
- Bisher bot Pro Pallium in Olten regelmässige Trauergruppen an – doch die Nachfrage steigt, da die Stiftung immer mehr Familien in der gesamten Deutschschweiz und Liechtenstein begleitet
- Auch die Freiwilligen Mitarbeitenden von Pro Pallium erleben die jeweiligen Kindsverluste hautnah mit und brauchen Raum für ihre eigene Trauer
- Viele Eltern, Geschwister und Angehörige wünschen sich regional besser zugängliche Angebote, teils auch schon während der Krankheitsphase
- Die Nachfrage nach einem passenden Online-Angebot steigt
Ziele
- Bestehendes Trauerangebot erneuern und erweitern
- Regionale Angebote aufbauen oder Partnerstrukturen fördern
- Online-Gruppen ermöglichen, um auch Familien mit begrenzten Ressourcen zu erreichen
- Interne Trauerbegleitung für die Freiwilligen von Pro Pallium schaffen
- Qualität und Zugänglichkeit des Trauerangebots durch eine umfassende Analyse und Evaluation nachhaltig verbessern
Wie wir vorgehen
Das Projekt läuft in drei Phasen:
- IST-Analyse & Bedarfserhebung (2025)
- Konzeptentwicklung & Aufbau neuer Strukturen (2026)
- Umsetzung & Pilotphase mit Evaluation (ab Herbst 2026)
Auch Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung sind Teil des Vorhabens – denn über Trauer zu sprechen, ist ein gesellschaftlicher Lernprozess.